Im Anfang liegt das Ende

Vor mir liegt der Lebensplan des Comed-Verlages, in dem die „Lebens(t)räume“ erscheinen. Am 20. Juli 1995 wurde um 9.29 in Schwalbach am Taunus der Notarvertrag unterzeichnet, der die verbindliche Aussage widerspiegelt, welche Aufgabe der Verlag in der Welt zu erfüllen hat, welche Mittel dafür zur Verfügung stehen und welches Ergebnis sich im Rhythmus der wechselnden Ereignisse am Ende ergeben wird.

Um es vorweg zu nehmen: Jetzt, nach zehn Jahren, ist ein ganz entscheidender Punkt im Wandel der Ereignisse angezeigt. Entsprechend der anerkannten „Münchner Rhythmenlehre“ nach W. Döbereiner, wonach alle sieben Jahre nach gesetzmäßigem Plan, in stufenförmiger Entwicklung, ein neues Thema ins Licht des Bewusstseins drängt, wird nämlich offenbart werden, ob der Verlag wirklich das „ans Licht der Welt“ bringt, was er soll. Jede Institution hat nämlich genauso wie jeder Mensch die Vorgabe, das zu wollen, was sie/er soll. Das heißt, alles und jeder hat eine spezifische Aufgabe in dieser Welt, ist ein Rädchen im gesamten Uhrwerk dieser Welt und hat jeweils an seinem Platz eine bestimmte Funktion zu übernehmen. Was wann dran ist, ergibt sich daraus, wann etwas seinen Anfang nimmt, denn im Anfang liegt das Ende, so wie im Samen die Frucht liegt. Demnach soll es die Funktion des Verlages sein, Uranus- und Neptun-Qualitäten gemäß individueller Erkenntnisse in die Welt zu bringen – und sich gegebenenfalls dafür ans Kreuz dieser Welt nageln zu lassen. Jetzt ist es an der Zeit, zu überprüfen, ob diese schicksalhafte Herausforderung von den das Verlagsgeschehen bestimmenden Personen erfüllt wurde, oder ob die Hybris der Ego-Interessen zu wenig darauf achtete, den Dienst am Höheren, an der sie tragenden Institution, zu erfüllen.

Was heißt das? –
Sie als Leserinnen und Leser sind für den Verlag der Spiegel, ob die Aufgaben, die dem Verlag gestellt sind, auch erfüllt werden. Demnach müssen alle Aktivitäten auf Erneuerung des Bestehenden ausgerichtet sein, ggf. die geltenden Normen sprengend, um das Neue in einem erweiterten Raum gleichberechtigt zur Wirkung kommen lassen zu können.

Die materiellen Ressourcen, die sich aufgrund der Anzeigen- und Abonnement-Erträge ergeben, müssen immer wieder in neue, ständig wechselnde, spontane Kreationen umgesetzt werden. Dabei muss es gleichgültig sein, ob für diese Kreationen Beifall gespendet wird oder nicht. Denn alles, was vom Verlag aus nach Außen gegeben wird, soll entsprechend des (göttlichen) Auftrags erfolgen, bestehende Normen zu überwinden, zu rebellieren, komplementäre Möglichkeiten aufzuzeigen.

Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser genau diese Resonanz, wenn Sie mit dem Magazin, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konfrontiert sind?

Wir wissen, dass alle im Comed-Verlag arbeitenden Personen in dem Geist agieren müssen, der sich gemäß der Anfangskonstellation am 20.7.95 ergibt. Tun sie das nicht, werden sich im Alltag Herausforderungen ergeben, die sie nicht mehr meistern können. Es läuft ihnen sozusagen alles aus dem Ruder. Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind der Spiegel dafür – und deshalb fragen wir Sie, ob Sie mit dem, was Sie durch uns persönlich erfahren, einverstanden sind, ob Sie sich liebevoll angenommen fühlen und bereits ein Vertrauensverhältnis zu uns aufgebaut haben, das komlementäre, die gesellschaftlichen Normen teilweise in Frage stellende Positionen gut aushält oder sogar fördert, indem in unterrepräsentierten Bereichen eine gemeinsame Kraft entwickelt wird, zu mehr Gesundheit und Bewusstsein beizutragen.

Der „Geist“, der erfüllt werden will, ist in der Medizin, in der Spiritualität, in allem Zukunftsträchtigen, in der transpersonalen Psychologie und in allen Disziplinen, die grenzüberschreitendes Denken erlauben, zuhause.

Alle Partner des Comed-Verlages sind entsprechend dieses Anfangsgeistes auszuwählen. Geschieht dies nicht, werden sie jetzt im rhythmischen Geschehen abgelöst bzw. gekündigt. Dabei ist auch umgekehrt nicht auszuschließen, dass langjährige Partner plötzlich und unerwartet die Zusammenarbeit kündigen und die gewachsene, gute Freundschaft „verraten“. – Sie liebe Anzeigen- und Beilagen-Kunden, Lieferanten, Kundenberater bei Bank und Steuerbüro, fragen wir: Was halten Sie von uns? Sind Sie das, was wir wollen, nämlich echte Partner, mit denen wir durch Dick und Dünn gehen können? Haben wir die Basis mit Ihnen dafür geschaffen?

Durch Ihre Impulse von Außen ergeben sich neue Impulse für Umgestaltungen im Verlag. (Ein Umzug ist bereits vollzogen.) Alles wird auf Expansion ausgerichtet. Der höchste Lohn ist, dass alles, was durch Sie herein kommt, wieder in die Durchsetzung neuer Ideen reinvestiert werden kann.

Wir, die Herausgeber der Magazine, Manfred und Wolfgang Maiworm, sind entsprechend unserer mitgebrachten Stier- bzw. Widder-Qualität die Gehörnten, die auf geistiger Ebene Übersetzungshilfe zur Um- und Durchsetzung des Comed-Anliegens bieten müssen. Dabei fällt es dem Widder zu, gegen alle Widerstände spirituelle Anliegen in den Findungsprozess, was den Verlag wirklich weiterbringen könnte, einzubringen, und dem Stier obliegt es, nach diesem Prozess die Entscheidung zu treffen, was vermeintlich den Verlag dem Himmel der Glückseligkeit näher bringen soll. – Mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sehen wir uns immer in einem Boot. Was wäre ohne Sie? Nichts. Sie sind in der machtvollen Position, uns durch Ihr Abonnement, durch Ihren Anzeigenauftrag, durch Ihren Leserbrief, durch Ihren Kongress-Besuch, durch Ihr Wohlwollen im Gespräch mit anderen, zur Marktdurchdringung zu verhelfen. – Wenn Sie alle wie aus einem Munde durch die „Lebens(t)räume“ sprechen, werden wir Großes erreichen:

Unabhängig von den Ich-Willen werden bestehende Grenzen gesprengt werden, und entsprechend des sich wandelnden Zeitgeistes wird es sich ergeben, dass das, was heute noch rebellisch oder revolutionär klingt, morgen als das Ideale willkommen geheißen wird.

Ein großes Feld der Liebe und Akzeptanz wird entstehen. Wir werden verinnerlichen, was das Sprichwort vorgibt: Sich nahe zu sein, ist eine Sache des Herzens, nicht von Entfernungen.