Wehret den Anfängen – wagt einen neuen Anfang!

2010 wird alles besser…

 

 

Bald ist Silvester. Wir werden mit den Freunden in den letzten Stunden des Jahres unsere Ängste, Erwartungen, Hoffnungen, Visionen austauschen – und dann mit den besten Vorsätzen ins Neue Jahr starten.

 

Einige dieser Vorsätze könnten sein, allen Herausforderungen mit Liebe zu begegnen, Verständnis für Andersartiges aufbringen zu wollen, offen zu sein für Neues, die Schicksalsgesetze zu akzeptieren und alles, was mir entsprechend meiner Resonanz die Welt an Vielfalt bietet, als Spiegel für mich selbst zu nutzen.

 

Es gab Zeiten, in denen ich mich in meine Pyramide auf Lanzarote zurückgezogen hatte, meditierte, nicht fernsah, keine Zeitung las und mich auf den Standpunkt zurückzog, dass es nichts zu tun gäbe, da ja gemäß einer übergeordneten Gerechtigkeit das so genannte Gute ins richtige Verhältnis zum so genannten Bösen gerückt würde. Meine Energie sei durch das Aussenden von allumfassender Liebe entsprechend meines Soseins ausreichend und wirkungsvoll eingesetzt.

 

Spirituelle Bewegungen, die gleichzeitig eine politische Stoßrichtung kannten, waren mir verdächtig. Erst recht jene, die vorgaben, einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag mit ihren Aktivitäten zu leisten, wenn sie für eine „Sex-Universität“ oder für „freie Liebe“ stritten, oder wenn sie „die Erde retten“ und „weibliche Spiritualität“ als Grundlage für ein Weiterkommen ansahen. Die „Friedensbewegung“ war mir in ihrer kämpferischen Haltung genauso suspekt wie der mit Gewalt gepaarte Widerstand gegen Atom.

 

„Was wir bekämpfen, stärken wir“ (siehe gleichlautenden Artikel in diesem Magazin). Das ist nun einmal ein Gesetz, das nicht ausgehebelt werden kann. Wer es nicht wahrnimmt, muss dumm und blind sein. Das wollte ich nicht sein und das will ich auch jetzt nicht – dennoch: Meine Einstellung zum Tun und Nicht-Tun hat sich geändert: Seit ich wieder in Deutschland bin, sehe ich fern, höre Nachrichten, lese Zeitungen, „schaue dem Volk auf´s Maul“ – und fühle mich aufgerufen, mich einzumischen und Wachheit anzumahnen. Denn die Mehrheit in unserer Gesellschaft scheint mir in einem Dornröschenschlaf zu liegen, aus dem es nun mit Hilfe von unerschrockenen Liebhabern bzw. Königssöhnen zu erwachen gilt.

 

So küsse ich jetzt hoffentlich viele auf den Mund, wenn ich sage „Macht einen neuen Anfang, indem Ihr den Anfängen wehrt!“

Ovid empfiehlt in seiner „Remedia amoris“ die Liebe bereits im Keim zu ersticken. Es soll eine Hilfe bei Liebeskummer sein. –

Ich nehme das auf, denn ich habe im übertragenen Sinne Liebeskummer und mit mir viele meiner Freundinnen und Freunde. Wir sehen die Bedrohung, dass das Gemeinwesen kollabiert und abzusterben droht. Die Waffe, die ich einsetzen will, ist das Wort. Meine Intention ist es, in ein paar Beispielen deutlich zu machen, wie wichtig es ist, den Anfängen eskalierender Machtansprüche im Großen wie im Kleinen zu wehren, wenn wir wirklich anfangen wollen, unsere Vision von einer Welt zu verwirklichen, in der wir im jeweils anderen unseren Bruder bzw. unsere Schwester erkennen. –

 

Es ist doch mehr als ein parteipolitisches Geplänkel, wenn es um die Entsendung von Soldaten in Kriegsgebiete geht. Das geht insbesondere jene an, die ihren Sohn, Mann, Bruder oder Freund als Soldat für die Interessen des Vaterlandes entbehren müssen. Warum? Weil die schweigende Mehrheit akzeptiert, dass, um die Versorgung mit Rohstoffen längerfristig zu sichern, ein Land nach dem anderen mit Waffengewalt „demokratisiert“ wird. Sie lässt sich einlullen mit den Parolen, dass der Terrorismus unser Land bedrohe. Wache Menschen sehen, dass der Terrorismus wächst, je mehr er bekämpft wird. Wache Menschen sehen, dass die „westliche Welt“ sich permanent in die inneren Angelegenheiten vieler Völker einmischt und deren Kultur als Subkultur abqualifiziert und sich anmaßt, die zweifelhaften Errungenschaften unserer Zivilisation überstülpen zu dürfen. Wache Menschen sehen, dass die „Terroristen“ Terroristen genannt werden, weil sie sich dagegen wehren, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn es um das „Geschäft mit der Angst“ geht. Da dürfen zum Beispiel die Verbündeten bzw. Abhängigen westlicher Denkart Atomwaffen haben, diejenigen aber nicht, die bereit sind, Embargos in Kauf zu nehmen, um nicht auch noch vom Menschlichkeit mehr und mehr auffressenden Kapitalismus-Denken geschluckt zu werden. – Deutsche Soldaten haben nichts in Somalia und in Afghanistan zu suchen. Die Alternative dazu ist längst da: der Ausbau von alternativen Energien im eigenen Land, um den Grund wegzunehmen, andere kriegerisch ausbeuten zu dürfen, weil wir sonst möglicherweise nicht mehr so in Saus und Braus (im Verhältnis zu anderen) leben könnten. –

Wehret den Anfängen, die der Friedensnobelpreisträger Barack Obama, mit der Forderung nach weiteren deutschen Soldaten für Afghanistan erhebt! Macht einen neuen Anfang und unterstützt die Kräfte, die sich nicht einschüchtern lassen, wenn es heißt, dass wir sonst den Schutz der Nato oder überhaupt der „Verbündeten“ verlieren würden. Einer muss den Ausbruch als Erster wagen und für gesunden Menschenverstand eintreten, auch wenn sich dadurch politische oder wirtschaftliche Nachteile ergeben sollten. Diese Art Isolation wäre eine Auszeichnung für das „Volk der Dichter und Denker“. „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“. Deutsche, seid lebendig und sammelt die Kräfte, Euer Mitgefühl, Eure Intelligenz, Euer Vertrauen gegen den Strom der Angst schürenden, organisierten materiellen Interessen einzusetzen.

 

Wenn ich „Deutsche“ gesagt habe, dann bedeutet das, dass ich es für eine kulturelle, deutschspezifische Errungenschaft halte, genug Erfahrungen in Kriegen gesammelt zu haben, um heute eine Seelenführerschaft im internationalen Reigen übernehmen zu können. Über „Made in Germany“ haben wir genug Ehrbezeugungen auf der Hardware-Seite erfahren. Die Software kann sich nun in der Mittler-Position zeigen, die wir am besten zunächst im Innern des Landes erproben: Hier muss es uns gelingen, die multikulturelle Gesellschaft, die wir de facto haben, auch im Bewusstsein der Gesamtbevölkerung zu verankern. Das geht nicht, indem man blind alles herein lässt, was nach mehr materieller Sicherheit verlangt (da bekämen wir nur einen Spiegel für unseren eigenen Fortschrittsglauben im Materiellen und den Sicherheitswahn, der sich damit verbindet), sondern nur über die durch mehr Bildung bewusst gemachte Erkenntnis, dass es nur eine Sicherheit gibt: die Unsicherheit im stetigen Wandel von allem. Dazu gehört auch, dass genau unterschieden wird, wer die ethischen und kulturellen Werte, die wir in Deutschland haben, bewahren will und wer sie mit Ignoranz oder gar krimineller und verbohrter fundamentalistischer Energie zerstören will. Es macht da keinen Sinn, vor Angst den Schwanz einzuziehen, nur weil man als politische Leitlinie vorgekaut bekommt, man dürfe nichts gegen israelische Politiker und deren menschenverachtende Handlungsweise im Gaza-Streifen sagen, nur weil sie Juden seien. So wird doch keine Schuld abgetragen. So wird gefördert, was wir haben: versteckten Antisemitismus. Es macht auch keinen Sinn, die Augen davor zuzumachen, dass es „Migranten“ gibt, die sich nicht integrieren, sondern nur abkassieren wollen und parallel dazu ihre kulturellen Werte nicht neben die inländischen stellen wollen, sondern sie als vermeintlich besser dagegen setzen. Die müssen bei uns genauso ausgegrenzt werden, wie jeder Deutsche im Ausland, der die Gesetze des Landes, in dem er ist, nicht akzeptiert. Was nützen Gesetze, wenn man ihnen nicht richtende Kraft gibt?

Wer jetzt meint, dies sei damit gleichzusetzen, die Türkei nicht in die Europäische Union aufzunehmen, muss sich fragen lassen, ob er hier nicht denselben Zusammenhang sehen kann, wie er gegeben ist, wenn jemand in eine Organisation oder Partei eintritt, um von innen her Veränderungen zu schaffen, statt von außen nur zu meckern. Haben wir da Angst, dass die Türken den muslimischen Glauben von innen her schneller und radikaler in die europäische Gesellschaft einschleusen könnten, oder meinen wir wirklich, die Menschenrechte, wie sie in der UN-Charta geregelt sind, besser als die Türken umzusetzen?

 

Da nehmen wir doch nur den Umgang mit der Scientology Kirche in diesem Deutschland. Entgegen fast aller europäischen Länder haben wir diese Glaubensgemeinschaft nicht toleriert, sondern machen von Staats wegen Front dagegen, obwohl trotz breit angelegter Untersuchung und Verfolgung kein Grund gefunden wurde, diese Gemeinschaft zu verbieten. Ich selbst habe allerdings einige konkrete Beispiele zugetragen bekommen, nach denen Mitglieder dieser Kirche erpresserisch tätig waren. Doch das ist wohl in allen Gemeinschaften (leider) zu beklagen, dass sich die Jünger päpstlicher als der Papst verhalten und dogmatisieren, was im Ursprung nur als eine überlegenswerte Richtlinie für ein lebenswerteres Leben gedacht war. Wehret den Anfängen, wieder nur jemanden zu verfolgen, weil er anderen Glaubens ist! Macht einen neuen Anfang und setzt Euch mit diesen Leuten an einen Tisch, um festzustellen, dass es in erster Linie Menschen sind und dann erst Mitglieder einer Kirche, die den Katholiken und Protestanten allerdings einen Spiegel vorhält. Diese schickten so genannte Sektenbeauftragte an die Front, um zu bekämpfen, was ihnen Mitglieder abspenstig macht. Doch wir wissen: Was wir bekämpfen, stärken wir. Unter religiösen Gesichtspunkten sollte jeder Neuanfang entsprechend des Auftrags von Jesus gemacht werden: Du sollst auch Deine Feinde lieben!

 

Das wünsche ich auch Herrn Brenner, dem Noch-Chefredakteur des ZDF. Ihn haben sie rausgeschmissen, weil er zumindest mehr Rückgrad als viele andere im nie unabhängig gewesenen ZDF-Fernsehen zeigte. Sein „Feind“ hat auch einen Namen: Roland Koch. Dieser hat so viele Schlachten in seinem Leben geschlagen, die „radikalst möglich“ bedingen würden, ihm keinerlei Führungsaufgaben zu übertragen, da er seine weichen Seiten (siehe sein Mondgesicht) mit einer zur Schau getragenen Schärfe und Unnachgiebigkeit überfrachtet, dass immer wieder Demagogie und Menschenverachtung als herausragende Attribute für ihn sprechen. – Man hätte ihn ganz zu Anfang abwehren müssen, nun hat er in seinem Umfeld viele angesteckt und zu Marionetten seiner aus übertünchter Weichheit und Sinnlichkeit hergeleiteten, extrem machtbesessenen Handlungen gemacht. Jetzt heißt es, einen neuen Anfang zu wagen und ihm liebevoll klar zu machen, dass sein Wahlvolk wach geworden ist und erkannt hat, dass mittlerweile auf der Waagschale der Gerechtigkeit zehn Brenner besser sind als ein Koch, selbst dann, wenn Herr Brenner mit einem Attribut geschmückt wird, was nie zu ihm passte: unabhängig.

 

Genauso wenig unabhängig sind wir alle. Wir haben jene Informationen, die wir aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen über die Medien erhalten, die sich in erster Linie ihre wirtschaftliche Sicherheit bewahren wollen, indem sie schauen (müssen), wer ihnen das Geld zum Überleben gibt. Das sind die Werbung treibende Wirtschaft, die Politiker, die Kirchen, die Gewerkschaften – so ungefähr in der Reihenfolge.

Wenn sich dies aber so extrem zeigt, wie im Zusammenhang mit der „Schweinegrippe“, sind einige Journalisten erfreulicherweise doch noch in der Lage, in ihren Medien eine Contra-Meinung einzubringen. Es sind nur wenige, aber das ist der wehrhafte Anfang, dass sich wirklich etwas ändern kann – und wir zu einem neuen Anfang finden, der vorgibt, die Panikmache zu entlarven und die Handlanger der Volksverdummung an den Pranger zu stellen.

Dazu gehört dann auch, dass im Spektrum der Meinungen integriert wird, dass es berechtigte Zweifel an Impfungen insgesamt gibt. Derzeit gibt es dennoch in Kindergärten, in Schulen und in Betrieben ein intensives Impf-Mobbing. Man wird nach Hause geschickt, und zwar „zu ihrem eigenen Schutz“. Hier sollte der neue Anfang wie folgt aussehen: Sie erklären sich mit der Impfung unter einer Bedingung einverstanden: dass Sie eine schriftliche Garantie erhalten, dass die Impfung vor der beimpften Krankheit schützt und keine schweren Impfkomplikationen verursacht. Das Formular dazu können Sie zum Beispiel unter www.impf-report.de anfordern. Von dieser Stelle aus kommt dann auch die Empfehlung, der Forderung auf die schriftliche Garantie noch hinzuzufügen, dass dazu Ihr Anwalt geraten habe, um die Haftungsfrage im Falle einer Impferkrankung zu klären.

 

Schreiben Sie in der Silvesternacht einen Brief an sich selbst, in dem Sie festlegen, womit Sie dieses Jahr aus eigenem Antrieb und Anspruch füllen wollen. Machen Sie den Anfang, Ihres Glückes Schmied selbst zu sein. Deponieren Sie den Brief bis zum 30. Juni bei einer Freundin oder einem Freund. Lassen sie sich diesen Brief dann aushändigen. Schauen Sie, was Sie sich vorgenommen hatten und was Sie bis zur Hälfte des Jahres verwirklicht haben. Ihnen bleibt ein halbes Jahr, um hellwach und voller Selbstvertrauen für Ihre wahren Werte einzutreten. – Wenn Sie Hilfe brauchen, nutzen Sie Ihre Lebens(t)räume, nicht die der anderen. Jeder lebt in seiner Welt. DIE Welt gibt es nicht. In dieser Feststellung liegt der Auftrag für Ihren Anfang jedes Jahr und grundsätzlich. – In jedem Anfang liegt das Ende. In jedem Ende ein neuer Anfang!